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Presse: GAGFAH droht Klage durch Deutsche Rentenversicherung


18.03.2011
aktiencheck.de

Luxemburg (aktiencheck.de AG) - Dem Immobilienkonzern GAGFAH S.A. (ISIN LU0269583422 / WKN A0LBDT) droht offenbar neuer Ärger:

Laut einem Bericht der "Financial Times Deutschland" will die Deutsche Rentenversicherung (DRV Bund) prüfen, ob sie den Immobilienkonzern auf Vertragsstrafen wegen verletzter sozialer Schutzpflichten verklagen könnte. Sollte der Rat der Stadt Dresden eine Klage gegen GAGFAH beschließen, werde auch die Rentenversicherung eine "Überprüfung der Einhaltung der betreffenden Schutzpflichten (...) vornehmen", teilte die DRV Bund der "FTD" auf Anfrage mit.


Vor zwei Wochen hatte die Stadt Dresden angekündigt, GAGFAH auf Vertragsstrafen in dreistelliger Millionenhöhe verklagen zu wollen. 2006 hatte die sächsische Landeshauptstadt 48.000 öffentliche Wohnungen an den US-Finanzinvestor Fortress verkauft, der seine Wohnungsholding GAGFAH noch im gleichen Jahr an die Börse brachte. Die Stadt Dresden wirft GAGFH nach Angaben der Wirtschaftszeitung vor, sich nicht an die damals vereinbarten Klauseln zum Mieterschutz gehalten zu haben. Der Stadtrat entscheidet am 24. März, ob er Klage einreicht. Eine Zustimmung gilt laut dem Bericht als sicher.

Laut dem Bericht stünde bei einem Rechtsstreit mit der Rentenversicherung für den Immobilienkonzern weit mehr auf dem Spiel als im Fall Dresden. Die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte, die später in die DRV Bund überging, hatte 2004 etwa 81.000 Wohnungen an Fortress verkauft - fast doppelt so viele wie in Dresden.

Vor einem dritten großen Vertragspartner muss sich die GAGFAH nicht fürchten. Die NordLB, die dem Wohnungskonzern 28.000 Wohnungen verkaufte, teilte der "FTD" mit, keine rechtlichen Schritte zu erwägen.

Die Aktie von GAGFAH verliert aktuell 1,34 Prozent auf 6,75 Euro. (18.03.2011/ac/n/d)



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